Dein Leben - Dein Spiegel
von Catherina Bock
Unser Leben ist ein einziger großer Spiegel. Diese Aussage leuchtet den meisten Menschen noch ein. Spätestens jedoch wenn es ins Detail geht, wenn es um Krankheit, Tod, schwierige oder auswegslose Situationen, Streit etc. geht, sagen viele „DAS spiegelt mich jetzt aber wirklich nicht!“ Aber genau diese Situationen von denen wir uns so wenig vorstellen können, dass sie etwas über uns aussagen, übermitteln uns die wichtigsten Botschaften überhaupt.
Dein Spiegel als Helfer
Stellen wir uns diesem Spiegel und somit unserem Leben, führt dies immer zu Freude und Glück. Ignorieren wir den Spiegel, so muss er ein und dieselbe Situation/das Thema immer weiter spiegeln und dies wird von Mal zu Mal deutlicher und unangenehmer. Der Körper übernimmt dabei die Funktion eines Anzeigers. Zum Beispiel Druck, der in einem Knochenbruch endet, oder unterdrückte Wut, die zu Bluthochdruck wird etc. … Leid ist die Folge.
Übernimmst du die Verantwortung für deinen Spiegel und forschst bis ins kleinste Detail was er dir sagen will, wird dein Leben plötzlich sehr spannend und du entdeckst die Fülle an Möglichkeiten, die sich dir bietet. Jede unangenehme Situation ist dann eine Chance etwas aufzulösen und man nimmt sie freudig an, statt daran zu verzweifeln und sich noch mieser zu fühlen. Du kommst dann aus der Rolle des Opfers in die Rolle des Schöpfers deiner eigenen Realität. Wenn du nicht mehr abhängig von Leid bist, wartet dein Glück auf dich. Schau in deinen Spiegel und entdecke dein Leben!
Platzhalter
Steigt unser Bewusstsein, ist es, als würden wir immer mehr zurückgehen, Schritt für Schritt. So als stünden wir vor einem Bild. Zuerst nur wenige Zentimeter. Das ist der Ausgangspunkt. Dort sehen wir sehr wenig von dem Bild. Unsere Sicht ist sehr begrenzt. Treten wir nun immer mehr zurück, können wir immer mehr sehen. Aber es ist auch immer mehr, was wir mit unseren Augen gar nicht alles wahrnehmen können. Die Welt gleicht plötzlich einem Wimmelbild und wir wissen gar nicht wo wir zuerst hinschauen sollen. Wir gehen immer weiter vom Bild weg, weil wir immer bewusster werden und merken, dass wir Hilfe brauchen. Wenn ich immer schauen muss, dass ich alles im Blick habe und alles kontrollieren muss, wird es stressig.
Platzhalter
Und da steht er bereit, der Fluss des Lebens. Er übernimmt das Aussortieren in wichtige Bildstellen und weniger wichtige, wo müssen wir gerade den Fokus drauf setzen und wo nicht. Er behält den Überblick. Wir können uns entspannen.
Wie aber läuft das Leben, wenn wir das nicht tun? Wir schauen auf dem Bild hin und her, wir verstricken uns in einzelne Teile, treffen Entscheidungen, die uns zu anderen Teilen führen, sind mal glücklich, mal nicht, laufen im Kreis, leben unter unserem Potezial und bemerken es nicht..
Platzhalter
Wenn wir aber erstmal ein wenig vertraut haben und vom Fluss Lebens gekostet haben, bemerken wir es. Da ist noch viel mehr und es gibt sie wirklich, die Wunder, die Synchronitäten, die unerwarteten glücklichen Wendungen. Dazu ist nur wenig nötig:
- Bewusstsein
- Vertrauen
- Konsequenz
Und doch fällt es uns meist sehr schwer diese „Bedingungen“ zu erfüllen. Zum Einen, weil uns vielleicht auch teilweise eben das Bewusstsein noch fehlt, wir uns mit den Gedanken identifizieren und weil wir uns selbst betuppen und die Konsequenz schleifen lassen.
Platzhalter
Der Weg ist das Ziel. Bewussteinserhöhung geschieht in einem gewissen Tempo. Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Es gilt Erfahrungen zu machen, das Bewusstsein stetig zu erhöhen und Gedankenmuster zu bearbeiten. Ab einem gewissen Grad an Bewusstsein tauchen wir auch mal kurzzeitig in den Fluss des Lebens ein und dann vielleicht wieder aus. Das ist ganz normal. Das ist der Weg. Immer öfter gelingt es uns aber irgendwann loszulassen, im Fluss zu verweilen und die Früchte zu ernten.